Der neue Bus ist da!

Freudig warten die Schüler und Schülerinnen der Mittelstufe der Friedrich-Froebel-Schule in Duisburg gemeinsam mit ihren Lehrern, Lehrerinnen und der Schulleitung auf den Vorsitzenden des Vereins „Freunde und Förderer der Friedrich-Froebel-Schule“ als dieser langsam aber zielstrebig im neuen, lang ersehnten zweiten Schulbus vorfährt. Sofort wollen und dürfen alle Schülerinnen und Schüler schauen und einsteigen.

Nicht nur die Schüler und Schülerinnen freuen sich, auch die Mitarbeiter der Schule. In zwei Jahren aktiver Spendensuche konnte durch die großartige Unterstützung von Eltern, Vereinsmitgliedern, Lehrern und dem Vorstand, Herrn Latzel und Frau Atacuranoglu viele Spender gewonnen werden um das Projekt „Schulbus“ zu verwirklichen.

Mit dem neuen Schulbus können die Klassen nun problemlos kleinere Ausflüge, Klassenfahrten sowie Besuche anderer Schulen, Sportveranstaltungen oder aber auch Einkäufe auf dem Wochenmarkt durchführen. Ganz getreu dem Schulmotto „Integration durch Kooperation“ kann Lernen jetzt leichter im alltäglichen Miteinander in der Umgebung stattfinden.

Die Schule und der Verein der Freunde und Förderer bedanken sich bei zahlreichen Spendern, namentlich der IG Metall Duisburg-Dinslaken, der Welker Stiftung, AWP Industriereinigung GmbH, BAUMA Baumaschinen und Eisenbau GmbH, Stork Technical Services GmbH , RIGE Logistik GmbH, R-T-M Mobile Zerspannungstechnik vor Ort, Westo Hydraulik GmbH und vielen, vielen mehr. Der Förderverein ist immer auf der Suche nach neuen Unterstützern und Spendern zur Finanzierung der laufenden Kosten der beiden Busse und für neue Projekte an der Schule, Informationen erhalten Interessierte über die Schule.

„Unser gemeinsamer Schulgarten – Alles fängt mal klein an“

Als Stadtkind in einer von Industrie geprägten Umwelt, wie sie in der Stadt Duisburg vorhanden ist, bekommen unsere Schülerinnen und Schüler nicht sonderlich viel Grün zu sehen. Hinzu kommt, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch die Schulzeit bis 15.30 Uhr oftmals nicht die Möglichkeit geboten bekommen, Natur hautnah zu erleben. Viele wissen heute gar nicht mehr, wie Lebensmittel wachsen, woher sie stammen und wie sie entstehen. Die Friedrich-Fröbel-Schule will dies nun ändern.
Getreu J.H. Pestalozzis Motto „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ ist es für unsere Schülerinnen und Schüler von großer Bedeutung den Lerngegenstand mit allen Sinneskanäle handelnd durch ihr Tun zu erleben.
Ziel unseres Projektes „Unser gemeinsamer Schulgarten – Alles fängt mal klein an“ ist es unseren Schülerinnen und Schülern der Primarstufe und der Sekundarstufe I einen Raum zu schaffen in dem sie sehen, wie etwas wächst. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich gemeinsam um ihre Beete zu kümmern, ihre Pflanzen zu pflegen, zu ernten und gemeinsam aus frischen Zutaten vielfältige Gerichte zuzubereiten.

Für unser Projekt ist der Gemeinschaftsaspekt von großer Bedeutung, weil …

… es den Schülerinnen und Schüler unserer Schule nicht nur die Möglichkeit bietet, den Kreislauf der Natur gemeinsam zu erleben und ein gemeinsames Ziel zu verfolgen.
Es bietet ihnen auch die Möglichkeit, durch das Miteinander von Sekundar- und Primarstufe, Erfahrungen über viele Schuljahre wachsen zu lassen und von Jahrgang zu Jahrgang zu übermitteln.
Unser Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem unsere Schülerinnen und Schüler über die kommenden Schuljahre Freude im Umgang mit der Natur entwickeln, lernen sich gegenseitig zu unterstützen und ein selbstgesteuertes Lernen zu erleben und daran gemeinsam zu wachsen.

Mit Ihren Spenden möchten wir im Rahmen des Projekts Folgendes umsetzen:

Anschaffung von Gartengeräten, Gewächshaus, Saatgut, Pflanzenerde usw. Bau von barrierefreien Hochbeeten. An diesem Beet können auch Schülerinnen und Schüler, die körperlich und motorisch beeinträchtigt sind, arbeiten.

Ein neuer Schulbus

Unser aktueller Schulbus

Neben klassischen Unterrichtsfächern wie Deutsch, Sachunterricht und Mathematik in denen Arbeitsmittel wie Bücher, Arbeitshelfe und Stifte zum Einsatz kommen, wird  in der Friedrich Fröbel  Förderschule immer der Bezug der Schüler und Schülerinnen zur Alltagswelt in ihrer Lebenswirklichkeit aufgezeigt und konkret erfahrbar gemacht.

In einigen Unterrichtseinheiten gehen wir nach draußen, zeigen und üben „vor Ort“. Unsere Klassenstärken von bis zu 13 SchülernInnen lassen es zu, schnell mit zwei Kleinbussen begleitet von zwei Lehrpersonen zum Einkauf auf den Wochenmarkt, auf die Abenteuerfarm, zur Werkstattbesichtigung, in den Zoo, zu einem Turnier,  zur Feuerwehr, an den Rhein, in die Ausstellung oder in die Nachbarstadt  zu fahren.

Bis zum letzten Jahr verfügte die Schule über zwei Schulbusse (9-Sitzer), die sehr regelmäßig im Einsatz waren. In diesem Jahr steht uns leider nur noch ein (mittlerweile ziemlich in die Jahre gekommener) Schulbus zur Verfügung.

Unser Ziel ist es, dass der Förderverein der Friedrich Fröbel Schule für die Schüler dieser Schule einen Schulbus erwirbt.

Wir freuen uns über jeden Spendenbetrag, der uns näher an den neuen Schulbus bringt!

Mittlerweile (März 2017) sind wir einen Schritt weiter gekommen. Durch Eltern- und Mitgliedsinitiativen haben wir schon einen ‚halben Schulbus‘  durch Spendeneinnahmen angespart.


Lassen Sie uns nicht „im Kalten“ stehen.